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Haltung zeigen - Gott wirkt durch dich

 

Haltung zeigen – Jahrestagung der Schönstatt-Mannesjugend


Jonas Schneider. Vom 26. bis 31. Dezember 2017 trafen sich wieder ca. 80 Delegierte SMJ-ler aus ganz Deutschland zur Jahreskonferenz der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) Deutschland im Jugendzentrum Marienberg in Schönstatt/Vallendar. Schon im Vorfeld stimmten sich alle Teilnehmer mit wöchentlichen Impulsen auf das Thema der diesjährigen Konferenz ein: Haltung.

Der traditionelle Eröffnungsabend auf dem Marktplatz des Jugendzentrums startete mit einem Impuls zum Thema und gab so den Auftakt zu fünf Tagen mit intensivem Austausch, Diskussionen und Erlebnissen. Was ist unsere Haltung? Wie und wo zeigen wir Haltung? Fragen, deren Antworten an den ersten zwei Konferenztagen zu einem unverzichtbaren Baustein wurden.

 

Mitgliedschaft im BDKJ

 

Die Jahreskonferenz musste entscheiden, ob die SMJ-Deutschland Mitglied im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bleiben möchte. Eine Frage bei der viele, teilweise sehr emotionale Meinungen herrschen und die folglich für hitzige Diskussionen sorgte. Um diese Entscheidung sachlich treffen zu können, nutze die Konferenz das Open Space Verfahren, indem über das eigene Selbstverständnis als SMJ nachgedacht und ausgetauscht wurde. Die Ergebnisse mündeten in neue, diesmal feste Gesprächsrunden, über deren Ergebnisse sich später ausgetauscht wurde. Als es zur Entscheidung kam, konnte diese reflektiert und entsprechend des eigenen Selbstverständnis getroffen werden: die SMJ-Deutschland bleibt Mitglied im BDKJ.

 

„Haltung zeigen – Gott wirkt durch dich!“ – Jahresmotto für 2018

 

Diese intensive Auseinandersetzung mit dem Selbstverständnis als Schönstatt Mannes-Jugend, gab viel Input für die verbleibenden Tage. So inspirierte Marius Häffner das Plenum mit seinem Vortrag dazu, sich die eigene Geistes- und Körperhaltung bewusster zu machen und sie zu stärken. Und auch die Workshop Angebote gaben Anstoß, wie die eigene Haltung in verschiedenen Bereichen des Alltags, in Beziehungen, Online oder im persönlichen Inneren gestaltet werden kann. Nachdem die Regio-Verbunde ihre aktuellen Strömungen gesammelt und sie sich gegenseitig präsentiert hatten, machten die Teilnehmer sich auf den Weg, daraus eine passende Jahresparole zu entwickeln. Es zeigte sich, dass die Bundesleitung mit dem Thema der Jahreskonferenz genau ins Schwarze getroffen hatte. Früh kristallisierte sich heraus, dass die SMJ ihre neu entdeckte Haltung nach außen tagen möchte. Und so entstand in einer kontinuierlichen Entwicklung die Parole „Haltung zeigen – Gott wirkt durch dich!“. In einer Welt deren Umgangston rauer wird und wo Differenzen und Konflikte verschärft werden, da möchten wir uns bewusst verHALTEN, barmherzig sein, Hoffnung und Freude verbreiten. Und wir möchten allen sagen woher wir die Courage nehmen, die es braucht um Haltung zu zeigen: Wir vertrauen in Gott.

 

Mit einem emotionalen Abschlussabend neigte sich die Jahreskonferenz ihrem Ende zu, doch in allen Teilnehmern und in der Parole wirkt sie fort. Und so konnte die SMJ am Silvestertag bei der Abschlussmesse schon ihr neues Lied zur Jahresparole „Du gibst mir Haltung“ (zum Anhören siehe unten) singen, bevor sich alle Teilnehmer wieder auf den Weg in die Heimat machten.

 

Die SMJ lädt Sie und alle dazu ein mitzumachen und „Haltung zeigen – Gott wirkt durch dich!“


„Die Stimme junger Menschen Hören“

Montagfrüh – für viele ein ganz normaler Start in die Woche. Nur nicht für vier junge SchönstätterInnen. Aus allen Richtungen der Republik machten wir uns auf den Weg nach Köln. Dort hatten wir die große Ehre die Schönstattjugend beim Jugendhearing der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz zu vertreten. Neben 24 jungen Christen aus verschiedensten katholischen Gemeinschaften und Bistümern und nicht zu vergessen einer evangelischen Mitchristin, waren auch sieben Weihbischöfe vor Ort, um die Stimmen der Jugend anzuhören und ihre Anliegen zu diskutieren.

Anlässlich der von Papst Franziskus ausgerufenen Jugendsynode, wodurch die Lebenswelt der Jugendliche im Zentrum der Kirche stehen soll hat der Papst die Bischöfe aus aller Welt aufgerufen mit der jungen Generation in Dialog zu treten. So kam es, dass die in Köln anwesenden Bischöfe ganz Ohr für die Jugend waren. Thema waren vor allem die Lebenswelt der Jugendlichen aber auch die Berufung jedes Einzelnen. Konkret wurde es in fünf Themen aufgeteilt:

  • Jugendliche Lebensgestaltung

  • Ziele und Visionen im eigenen Leben

  • Persönlicher Glaube

  • Erwartungen an die katholische Kirche

  • Kirche und Gesellschaft

Zu jedem Thema gab es einen Stehtisch, an dem wir Jugendliche in Kleingruppen unsere Meinungen den Bischöfen schilderten und unsere eigenen Erfahrungen teilen durften. Dabei hörten die Bischöfe interessiert zu, nahmen uns auf Augenhöhe und versuchten die Gespräche zusammen zu fassen. Die Ergebnisse wurden im Plenum zusammengetragen und mündeten in einer nochmals ausführlichen Diskussion. Spannend war, dass trotz der Vielfalt der Anwesenden doch eine große Einigkeit bemerkbar war, was die Zukunft der Kirche angeht. Es konnte leider noch kein Masterplan für die Zukunft der katholischen Kirche aufgestellt werden, wir durften aber aus den Gesprächen Hoffnung und Zuversicht schöpfen.

Die Zusammensetzung der Jugendlichen aus den verschiedenen Verbänden ermöglichte uns auch eine bereichernde Plattform für Austausch und Kennenlernen. Wir durften spüren, dass wir alle im selben Glauben verbunden und verankert sind.

 

Für alle, die leider nicht persönlich dabei sein konnten gibt es die Möglichkeit an der Online-Umfrage aus dem Vatikan zum Thema

"Die Jugendlichen , der Glaube und die Berufungsunterscheidung"

teil zu nehmen. Darin kann jeder junge Mensch - egal ob Christ, gerne auch anderer Religion oder Atheist - seine Meinung äußern und einen Beitrag zur Veränderung unser Kirch und Welt leisten.

 

https://survey-synod2018.glauco.it/limesurvey/index.php/147718

 


Jahreskonferenz 2016

„Schönstatt wagen- Du bist gefordert“

„Was ist eigentlich dieses Schönstatt?“ Diese Frage kennt jeder, der seinem Freundeskreis schon einmal erklärt hat, warum er am Wochenende schon wieder nicht mit zum Feiern kommen kann. Häufig erzählt man dann von Zeltlagern, Wochenenden und Diözesanfahrten.

Aber ist das alles? Beschränkt sich die SMJ auf coole Nachtgeländespiele und Stockbrot?

Die SMJ Deutschland meint: NEIN! Schönstatt bedeutet den 75 Jungen Männern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich zwischen den Jahren trafen, mehr.

Dieses „mehr“ benennen und kommunizieren zu können wurde zu einem der großen Themen der Jahreskonferenz und der Jahresparole. Unter dem Motto „SMJ ist meine Sache“ wurde viel darüber diskutiert, was denn einen „Schönstätter“ überhaupt ausmache und welche Identität die SMJ hat. Impulse zu Kentenich-Pädagogik, Schönstattgeschichte und Ressourcennutzung gaben allen Teilnehmern Denkanstöße für die Jahresarbeit in den Abteilungen und Diözesen mit. Diese Denkansätze spiegeln sich auch in der Jahresparole wieder:

 

 

Schönstatt wagen- Du bist gefordert“.

Schönstatt wagen- bewusst das Leben und vertiefen, was uns als SMJ besonders macht, das herausragende an Schönstatt mutig in die Welt scheinen lassen- auch wenn wir dafür schräg angeschaut werden.

Du bist gefordert- Auf den einzelnen SMJ'ler kommt es an. Nicht ‚Schönstatt‘ wird die Welt verändern, sondern Schönstätter durch ihr konkretes Leben.

 

Die Teilnehmer empfanden die Jahreskonferenz als bereichernd und inspirierend für ihre kommende Jahresarbeit. Hoffen wir also, das diese Inspiration dazu führt, dass die Frage „Was ist dieses Schönstatt eigentlich?“ ab jetzt nichtmehr nur mit Aktionen beantwortet wird, sondern mit „mehr“!


Freundeskreis-SMJ e.V

Hallo zusammen,

 

hier möchten wir euch nochmal den Fördervereine Freundeskreis-SMJ e.V. vorstellen. Er wurde 2013 von ehemaligen SMJ'lern gegründet und ist für alle SMJ'ler die weiterhin mit der SMJ verbunden bleiben wollen und die aktuelle Arbeit unterstützen. Hier ein Auszug der Homepage des Vereins:

 

"Willkommen - Wir wollen fördern, verbinden, unterstützen, Generationen verbinden, Kontakte erstellen, ...

Wir wollen SMJ-Projekte, Jugendfeste und Ähnliches fördern und ermöglichen. Hier bekommen wir alle die Möglichkeit auch nach unserer aktiven Zeit weiter mitzuhelfen."

 

Weiter Informationen und Kontakte in den jeweiligen Diözesen findet man auf der Homepage.

 


Wenn sie die SMJ Deutschland fragen, "was ist barmherzig?", werden sie als Antwort erhalten, "Entscheidungen, die vom Herz geleitet sind". Und hier kann es schnell ein Missverständnis geben. Nicht Süßes, Liebliches, Rotes, Blinkendes etwa ist hier mit Herz gemeint sondern Volles, Starkes, Feinfühliges, Mutiges. Das Herz in diesem Sinne ergänzt sowohl rein Verstandesmäßiges als auch Triebhaftes im Menschen, weil es beides enthält. Im Herz handelt die Mitte einer Person, sie selbst, in ihrer treuesten Art und Weise.

 

Sich in den rauen Wind dieser Zeit stellen und jetzt sofort etwas tun, wird dadurch zum Erfolg, dass diese Tat vom Herz geleitet ist. Herz ist Lotse und Motor in einem. Es wartet nicht, dass sich ein anderer bewegt. Es lässt den herztragenden jetzt mutig einen Unterschied machen zwischen Gestern und Morgen, zwischen eben und gleich, zwischen bewegen und bewegt werden. Wir leben heute und prägen das Morgen.

 

Uns hat der Satz inspiriert, "die Jungen brauchen einen Kentenich in ihrer Mitte". Der Bronzemann erinnert uns liebevoll an Gestern. Jetzt sind wir er. Heute bin ich es. In der Mitte stehen und Ankerpunkt für viele Herzen sein, die das Frohe, Große und Starke suchen und entwickeln. So gibt es ein Morgen in Schönstatt.

Fast 70 Delegierte hatte die Jahreskonferenz der SMJ Deutschland. Sie tagte vom 26. - 31. Dezember im Jugendzentrum Marienberg. Projekte aus der Arbeit in den Diözesen wurden präsentiert, eine Gemeinschaftsaktion hat stattgefunden, ein Schulungstag brachte tiefen Impuls, viele Gespräche von Mann zu Mann fanden statt.

 

Und am Ende diese Parole:

 

Vom Herz geleitet - Heute das Morgen prägen.


Jahreskonferenz 2015

Als Jahreskonferenz der SMJ in Deutschland hatten wir die Ehre das neue Kreuz auf dem Pilgerplatz vor dem Urheiligtum zu errichten.

Nach einer Messe auf dem Marktplatz des Jugendzentrums, trugen wir das Kreuz gemeinsam auf unseren Schultern vom Marienberg ins Tal.
Dort wurde das Kreuz unter gemeinsamen Gesang und Gebet von Pater Horst von Rönn-Haß eingeweiht.


Pater Kentenich hat immer`nen Spruch auf Lager

 

 

 

 

"Großes nimmt seinen Anfang im ganz Kleinen."